Internetgeschwindigkeit erhöhen mit Software



Wenn die Internetgeschwindigkeit deutlich langsamer ist, als vom Netzwerkanbieter versprochen, muss dies nicht zwingend am Provider liegen. Im ersten Schritt sollten sollte die Software überprüft werden, ob diese durch eine unvorteilhafte Konfiguration für eine verringerte Geschwindigkeit sorgt. Veraltete Software kann ebenfalls ein Grund dafür sein, dass die Daten nicht zeitnahe verarbeitet werden können. Zudem gibt es Tools, mit denen gezielt die Geschwindigkeit forciert werden kann.

Router resetten

Ein Router läuft in der Regel 24 Stunden ohne ausgeschaltet zu werden. Das hat den Vorteil, dass man jederzeit mühelos online gehen kann. Im Router selbst ist ebenfalls ein Prozessor integriert, den etwa abgebrochene Prozess verlangsamen können. Aus diesem Grund sollte ein Router in regelmäßigen Abständen resettet werden.

Zum Resetten eines Routers gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die abhängig von der Bauweise des Gerätes sind. Eine Modelle sind mit einem Ein-/Ausschalter versehen. In diesem Fall reicht es das Modem für einige Minuten auszuschalten und anschließend wieder einzuschalten. Gibt es diesen Schalter nicht, befindet sich irgendwo am Gerät ein winziger Schalter, der mit einem Stift betätigt werden kann. Der Resett-Knopf muss für mindestens zehn Sekunden gedrückt werden, anschließend wir das Gerät neu gestartet. Die einfachste Methode ist, das Gerät einfach vom Strom zu nehmen.



Firmware Updates

Ein zu geringer Internetspeed kann auch daran liegen, dass die Hardware der einzelnen Komponenten nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist. Alle paar Monate sollte daher überprüft werden, ob es vom Hersteller Softwareupdates gibt. Diese Updates können sich nicht nur positiv auf die Internetgeschwindigkeit auswirken, sondern damit können auch Sicherheitslücken etwa beim Modem geschlossen werden.

Die Installation von Firmware Updates erfordert in der Regel keine besonderen Kenntnisse. Im ersten Schritt wird die Software von der Herstellerseite heruntergeladen. Mit dem Start der Installation sind vom Nutzer kaum noch Aktionen zu setzen, da Hardware Updates kaum Eingreifen erforderlich. Nach der Installation kann es sein, dass die Geräte neu gestartet werden müssen.

Unnötigen Datenverkehr blockieren

Bei der DSL Optimierung sollte in jedem Fall auch unnötiger Datenverkehr blockiert werden. Im Haus gibt es zahlreiche Geräte, die mit dem Internet verbunden ist. Wer mit dem PC online ist, muss nicht zwingend auch mit dem Tablet online sein. Selbst wenn ein Gerät nicht gerade aktiv genutzt wird, schicken Programme Datenpakete hin und her. Diese sind zwar sehr klein, in der Menge verbrauchen sie jedoch einiges an Bandbreite, was den Internetspeed bremsen kann.

Um den Datenverkehr zu regulieren gibt es auch geeignete Tools. Damit kann für einzelne Programme eine Freigabe erteilt werden oder es kann blockiert werden. Bei Bedarf kann sogar der gesamte Datenverkehr eines Gerätes gesperrt werden.

Browser optimieren

Bei einer DSL Optimierung lohnt es sich auch einen Blick auf den Browser zu werden. Vor allem unterschiedliche Add-ons können sich hier zu einem Problem entwickeln, dass den Datenverkehr bremst. Nicht immer müssen alle Add-ons im Browser aktiv sein. Vor allem wenn es sich bei der Hardware bereits um ältere Modelle handelt, kann es helfen, wenn unnötige Tools, die Rechenkapazität kosten, nur bei Bedarf genutzt werden.