W-Lan Geschwindigkeit



Die Internet Geschwindigkeit testen kann man mit einem Internet-Geschwindigkeitstests/DSL Speedtest. Diese geben eine Upload-Geschwindigkeit und Download-Geschwindigkeit an. Das Hochladen bezieht sich auf den Prozess der Datenübertragung vom Computer ins Internet, das Herunterladen bezieht sich auf die Übertragung von Daten aus dem Internet auf den Computer.

Im Internet Speedtest wird man sehen, dass die Download-Geschwindigkeit viel höher ist als die Upload-Geschwindigkeit (ADSL). Das ist eigentlich in Ordnung, denn die meisten Menschen laden viel mehr herunter als sie hochladen.

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Speed-Test Ergebnisse richtig interpretieren – Bandbreite, Latenz und Jitter

Speed-Test Ergebnisse richtig interpretieren – Bandbreite, Latenz und Jitter

Sie haben wahrscheinlich schon die Begriffe „Bandbreite“ und „Geschwindigkeit“ gehört, die austauschbar für Internetspeed verwendet werden – sogar von ISPs und Behörden. Während dies für den Verbraucher sinnvoll ist („mehr Bits bedeutet mehr Geschwindigkeit“), sind die beiden Begriffe technisch unterschiedlich. Weitere ArtikelW-Lan GeschwindigkeitSpeedtestInternetgeschwindigkeit erhöhen mit SoftwareInternetgeschwindigkeit mit besserer Hardware verbessernBeste Tools und Programme für die … Speed-Test Ergebnisse richtig interpretieren – Bandbreite, Latenz und Jitter Weiterlesen » ...
Erhöhen Sie Ihre Internetgeschwindigkeit

Erhöhen Sie Ihre Internetgeschwindigkeit

Mittlerweile hat fast jeder Haushalt in Deutschland DSL Geschwindigkeit. Dennoch könnte es schneller laufen. Wer das möchte, kann jetzt hier ein paar gute Tipps bekommen, wie genau sich dieser Plan in die Tat umsetzen lässt. Schnelleres DSL bedeutet dann nicht nur schnelleren Upload oder Download, sondern eine Nerveneinsparung. Sollte das DSL also schneller laufen? Dann … Erhöhen Sie Ihre Internetgeschwindigkeit Weiterlesen » ...



Was ist die Bandbreite?

Die Bandbreite ist am besten als die Kapazität einer Netzwerkverbindung zu verstehen. Sie wird in Bits pro Sekunde ausgedrückt. Bei aktuellen Anschlussarten in Megabits pro Sekunde, Mbps. Ein Beispiel für den Geschwindigkeitstest ist die Anzahl der Fahrspuren auf einer Autobahn. Vier leere Spuren zu haben, wird nicht dazu führen, dass ein Auto schneller fährt. Dies ist vielmehr von Vorteil, wenn sich 100 Autos die vier Spuren teilen.

Ein echtes Maß an Internetspeed wird im Speedtest vielmehr durch die Latenz zum Ausdruck gebracht. Dieser Wert misst die Verzögerung zwischen der Übertragung eines Internet-Pakets und seiner Ankunft am Zielort. Die Metrik, mit denen die Latenz gemessen wird, nennt man „Round Trip Time“. Sie haben wahrscheinlich schon von dem Tool gehört haben, mit dem Sie dies testen können haben – es ist „ping“. Ping ist in den meisten Betriebssystemen vorhanden. Ein Ping sagt uns, wie lange es gedauert hat, bis ein Paket seine Quelle verlassen hat, an seinem Ziel angekommen ist, und sein Ziel das Echo gesendet hat.

Latenzzeit der Leitung

Heutzutage erreichen die Internet-Zugangsgeschwindigkeiten zweistellige Werte in Megabit pro Sekunde (Mbit/s). So wird die Latenz zum wichtigen Faktor. Unterschiedliche Verbindungsarten, wie zum Beispiel eine Ethernet- oder Standleitungs-Breitbandverbindung, führen zu unterschiedlich hohen und niedrigen Latenz im Internetspeedtest. Diese sind abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, einschließlich der Menge an Verkapselung und Übergänge, die über die Netzwerkschichten stattfindet. Hier sind einige Beispiele für Internetspeed:

Lokales Ethernet — Bis zu 1ms
Mietleitung — 2-4ms, je nach Länge
VDSL/Kabel — 15-25ms
3G/4G GSM — 300-900ms
Satellit — >700ms, hauptsächlich aufgrund der Entfernung von der Erde zum Weltraum.

Physische Entfernung der Rechner

Die Reduzierung der Latenzzeit ist nicht immer eine einfache Herausforderung, da sie auf die Gesetze der Physik zurückzuführen ist. Wenn Sie in London unterwegs sind und einen Server in Sydney kontaktieren möchten, müssen Ihre Pakete ca. 17.000 km hin und zurück reisen. In Wirklichkeit ist dies wahrscheinlich viel höher, da die Unterwasser-Lichtwellenleiter nicht in Luftlinie verlaufen. Wenn wir andere Faktoren wie Protokoll- und Routing-Overheads hinzufügen, dauert jede Anforderung und Antwort in der Regel etwa 1/3 einer Sekunde.

Es ist leicht zu erkennen, dass niedrige Bandbreiten ein leichter zu überwindendes Hindernis sind als hohe Latenzzeiten. Dedizierte Glasfaseranbieter können Verbindungen mit hoher Bandbreite und niedriger Latenzzeit zu so ziemlich jedem Ort der Welt anbieten. Diese Top-Internetverbindungen bieten im Vergleich zu DSL-Diensten absolut atemberaubende Zahlen, können aber trotzdem nur mit Lichtgeschwindigkeit Daten übertragen. Das bedeutet, dass das Laden von Seiten aus dem anderen Teil der Welt noch Sekunden dauern kann. Hilfreich sind Content Delivery Networks (CDNs), die in der Praxis Inhalte oft lokal bereitgestellen.

Jitter

Ein weiterer Fachbegriff ist Jitter. Vereinfacht ausgedrückt ist Jitter, wie stark die Latenz variiert. Wenn eine Verbindung einen hohen Jitter hat, gelangen die Pakete dennoch an ihr Ziel. Die Auswirkung ist je nach Anwendung sehr unterschiedlich. Ein Beispiel: Jitter allein beeinflusst das Surfen im Web oder E-Mail nicht zu sehr. Streaming-Protokolle wie H.323 und VoIP sind dabei viel anfälliger für hohen Jitter. Diese Anwendungen puffern Pakete, um sicherzustellen, dass sie in der richtigen Reihenfolge verarbeitet werden können. Im Falle von VoIP würde sich der Anruf ohne diesen Puffer sehr schnell verschlechtern und möglicherweise abbrechen. VoIP-Protokolle sind auf eine bessere Bewältigung von hohem Jitter abgestimmt.

Jitter wird im Speedtest mit aufeinanderfolgenden Messungen der Latenz berechnet.

Hier ist ein Beispiel für den Geschwindigkeitstest von Jitter:

$ ping google.de

Ping wird ausgeführt für google.de <216.58.207.67> mit 32 Bytes Daten:
Antwort von 216.58.207.67: Bytes=32 Zeit=406ms
Antwort von 216.58.207.67: Bytes=32 Zeit=325ms
Antwort von 216.58.207.67: Bytes=32 Zeit=449ms
Antwort von 216.58.207.67: Bytes=32 Zeit=469ms
Antwort von 216.58.207.67: Bytes=32 Zeit=473ms

Die durchschnittliche Latenzzeit beträgt 424,4 (addieren, durch 5 teilen). Im Geschwindigkeitstest wird Jitter berechnet, indem die Differenz zwischen den Werten ermittelt wird.

406 bis 325, diff = 81
449 bis 325, diff = 124
469 bis 449, diff = 20
473 bis 469, diff = 4

Die Gesamtdifferenz beträgt 229, und so ist der Jitter 229 / 4, oder 57,25 ms. Dieser Wert ist typisch für einen Speedtest bei einer 3G-Mobilfunkverbindung. ADSL oder VDSL sind in der Regel besser, mit Jitter um die 2-3ms Marke. Kabeldienste sitzen in der Mitte bei 4-5ms, je nach Tageszeit.

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